Hypnose verstehen – jenseits der Show
Hypnose ist kein Zaubertrick und keine Manipulation. Sie ist ein natürlicher Zustand fokussierter Aufmerksamkeit, in dem das Unterbewusstsein besonders empfänglich für neue Impulse ist. In diesem Zustand können tief verankerte Muster erkannt, gelöst und neu gestaltet werden.
Was Hypnose nicht ist
Hypnose ist ein Werkzeug für bewusste Veränderung, Selbstermächtigung und emotionale Klärung.
Unterschiedliche Ausgangshaltungen der Klient*innen
Menschen kommen selten neutral in eine Hypnosesitzung. Die meisten bringen bereits eine innere Haltung mit:
Ein professioneller Hypnotiseur*in holt Menschen genau dort ab, wo sie stehen. Jede Haltung ist willkommen und wird respektiert. Hypnose funktioniert nicht gegen den Willen eines Menschen – sie entfaltet sich, wenn Vertrauen entsteht und der Prozess bewusst zugelassen wird.
Didaktik und Lernstil
Die Hypnoseausbildung von Sebastiana Di Bella verbindet wissenschaftlich fundiertes Wissen mit emotionaler Tiefe und kollektiver Sensibilität. Ziel ist es, Hypnose als ethisches, wirksames Werkzeug zu vermitteln – klar strukturiert, praxisnah und transformierend.
Ziel der Ausbildung
Die Teilnehmer*innen erhalten:
Zusätzliche Bestandteile
Erweiterung der Ausbildung
Warum Menschen in Tiefenentspannung oder Angst manipulierbarer sind
Menschen werden besonders beeinflussbar, wenn ihr Nervensystem in extreme Zustände kippt – entweder stark heruntergefahren (Tiefenentspannung) oder stark hochgefahren (Angst, Stress, Überforderung). In beiden Fällen verändert sich die Art, wie Informationen verarbeitet werden.
Tiefenentspannung: Wenn der kritische Verstand leiser wird. In tiefer Entspannung – etwa kurz vor dem Einschlafen, in Meditation oder in einer hypnotischen Trance – arbeitet der analytische Verstand weniger aktiv. Das führt dazu, dass:
Beispiel: Jemand hört im Halbschlaf immer wieder den Satz „Du schaffst das sowieso nicht.“ Obwohl er weiß, dass es nicht stimmt, kann sich dieser Satz langfristig wie eine innere Wahrheit anfühlen.
Angstzustand: Wenn das Gehirn in den Überlebensmodus schaltet. Angst aktiviert das Stresssystem. In diesem Zustand:
Beispiel: Ein Mensch in Panik nimmt Aussagen wie „Nur wenn du X tust, bist du sicher“ viel eher an – selbst wenn sie unlogisch sind.
Warum Hypnose keine willenlose Auslieferung ist
Hypnose in einem professionellen, ethischen Rahmen nutzt weder Angst noch Kontrollverlust. Sie ist immer ein bewusster, freiwilliger Prozess. Der Klient bleibt:
Hypnose funktioniert nur, wenn der Mensch zustimmt, sich öffnet und innerlich mitarbeitet.
Hypnose als Kooperationsprozess
Der Hypnotiseur gibt Impulse – aber der Klient entscheidet, ob er ihnen folgt. Es ist eher wie eine geführte Meditation oder ein innerer Dialog als wie Kontrolle von außen. Beispiel: Wenn der Hypnotiseur sagt: „Stell dir vor, du lässt die Anspannung los“, funktioniert das nur, wenn der Klient bereit ist, diesen inneren Schritt zu gehen.
Warum Hypnose Veränderung ermöglicht – aber nur mit Zustimmung
Hypnose verstärkt das, was der Mensch selbst möchte:
Sie kann nichts erzwingen, was gegen die Werte, Grenzen oder den Willen des Menschen geht.
Der Unterschied zwischen Hypnose und Manipulation
Hypnose = bewusste Zustimmung + klare Absicht
Manipulation = verdeckte Einflussnahme + fehlende Wahlfreiheit
Ausbildungstermine, Veranstaltungsort und Rahmenbedingungen
Zeiten:
1. Tag: 09.30 Uhr - 18.00 Uhr. Anschließend Gruppen- und Einzelsitzungen möglich
2. Tag: 09.30 Uhr - 17.00 Uhr. Anschließend Gruppen- und Einzelsitzungen möglich
Mittagszeiten: 12.00 Uhr - 13.00 Uhr
Kaffeepausenzeiten: 15.00 Uhr - 15.30 Uhr
